Getestet: Pokémon Go-Der Spielehype des Jahres

Getestet: Pokémon Go-Der Spielehype des Jahres

Hallo an alle da draußen und herzlich Willkommen zu einer kleinen Vorstellung (also quasi Rezension) von Pokémon Go!

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Es ist der Spielehype des Jahres und tut der Nintendo-Aktie mehr als gut. Nachdem Niantic Labs mehr als 6 Jahre Entwicklung in dieses smartphone-optimierte Spiel steckte und es dann ohne Ankündigung auf den Markt kam, stieg die Aktie des Spieleherstellers, der für DS lite, 3DS und Wii bekannt ist, um mehr als das Doppelte an.

Viele Leute schauen allerdings skeptisch auf die App, denn so werden Kinder, Jugendliche und mitunter auch Erwachsene zum „Am-Handy-Hängen“ verleitet.

Ich war die letzten Tage unterwegs und habe die App getestet.

Quelle des Beitragsbildes

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Nach der Anmeldung über ein Google-Konto und dem Anschalten von Mobilen Daten und GPS findet man sich in seiner gewohnten Umgebung wieder. In dem Feld unten rechts sieht man normalerweise die Pokémon, die in der Nähe sind. Allerdings gibt es da zurzeit noch einen Softwarefehler, weshalb das nicht sooo gut funktioniert.

Unten links sieht man seinen eigenen Charakter mit Level-Zahl. Ich heiße Florentinejo und bin in Level 8. Um aufzusteigen muss man Pokémon fangen oder an sogenannten Pokéstops haltmachen. Da es bei mir keinen in der Nähe gibt, kann ich euch leider keinen zeigen. Dort erhält man aber Items wie Pokébälle, die man zum Fangen eines Pokémons genötigt. Auch Eier bekommt man dort.

 

 

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Es gibt 2km-, 5km- und 10km-Eier. Man brütet sie aus, indem man die jeweilige Distanz mit unter 20 km/h zurücklegt. Man kann laufen, aber auch langsames Fahrradfahren, Inlineskates und One-Wheels sind beliebte Fortbewegungsarten. Aus 5km-Eiern schlüpft nichts wirklich Cooles, aber die kürzere und längere Distanz lohnt sich jeweils.

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Aus den Eiern können Pokémon schlüpfen. Die Anzahl an WP bezeichnet die Stärke der Monster in einem Kampf. Bis zu 250 Pokémon kann man haben. Bisher habe ich 83 gefangen und davon 31 behalten. Diese können sich (unter Zuhilfenahme von Bonbons, die man beim Fangen, aus Eier oder beim „Abgeben“ der Pokémon an den Professor bekommt) entwickeln und immer stärker werden. Die Pokémon kann man an den Professor verschicken, dafür bekommt man Bonbons und sie sind weg. Das hilft beim Platzsparen.

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Alle jemals gefangenen Monster werden im Pokédex aufgeführt.

Ziel des Spiels ist es also, immer mehr und stärkere Pokémon zu fangen oder aus den Eiern zu bekommen. Es gibt auch Arenen, in denen man mit seinen Monstern gegen andere Spieler kämpfen kann. Die Spieler sind in verschiedene Teams eingeteilt, Rot, Blau und Gelb. Also kann man sein eigenes Team unterstützen.

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Die App ist kostenlos, jedoch gibt es sogenannte In-App-Käufe. Man kann für echtes Geld Spielgeld erwerben, dass man dann wiederum für Items ausgeben kann. Das ist nicht zwingend notwendig und lohnt sich, meiner Meinung nach, auch nicht wirklich. Aber viele Spieler nutzen diese Möglichkeit und so finanziert sich die App.

Mein Fazit:

Eine wirklich coole Erfindung, die die Massen raustreibt. Nach ein paar Runden um den nahegelegenen See sagt mein Freund zu mir: „Mir ist nie aufgefallen, wie schön der See ist. Ganz idyllisch.“ So lernt man seine Umgebung viel intensiver kennen als bei einem (doch meist eher langweiligen) Spaziergang mit der Familie. Außerdem trifft man vor allem in Kleinstädten immer wieder dieselben Spieler, mit denen man sich auch gern unterhält. So haben uns zwei Jungs angesprochen, welches Level wir denn sind und haben uns noch gute Tipps gegeben. In der Woche, die ich jetzt Pokémon spiele, bin ich mehr draußen gewesen als jemals zuvor. Es lohnt sich also wirklich. Auch meine alten Inliner durften wieder aus dem Keller kommen und mich begleiten. Einziges Manko ist, dass man genügend Datenvolumen haben sollte (ich habe in 10 Stunden Spiel etwa 150 MB verbraucht). Wenn es gedrosselt wird, lädt das Spiel meist nicht mehr oder hängt sich auf. Außerdem sollte man bei längerem Spiel eine Powerbank dabeihaben. Mein Telefon hat knapp 6 Stunden durchgehalten. Dabei waren aber Mobile Daten, GPS und Display immer an. Das zieht ziemlich Akku.

Lustige Fundorte:

Und jetzt möchte ich euch noch ein paar ziemlich lustige Fundorte zeigen. Wenn ihr mehr davon sehen möchtet, sucht bei Google nach „Lustige/kuriose Fundorte Pokémon“.

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Quelle
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Quelle

 

pokemon-go-skurile-fundorte
Quelle
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Quelle
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9 Gedanken zu „Getestet: Pokémon Go-Der Spielehype des Jahres

  1. Hahaha…was ein Hype…aber was ich richtig gut finde, dass man wieder vor die Tür geht…das ist mal echt eine gute Erfindung…aber schon etwas schräg….nichts für mich…aber schön, dass Du es mal vorgestellt hast…habe nämlich noch keine richtige Lust gehabt mich darüber schlau zu machen….Gute Sache…noch viel Spass damit…LG

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich war total begeistert als das Spiel in Deutschland rauskam und habe nach 2 Tagen die 10 km-Medallie bekommen. Cool ist auf jeden Fall, dass ich einige Pokéstops & Arenen in der Nähe habe. Zum Glück findet mein Freund das Spiel auch so gut und desswegen bin ich nicht immer alleine unterwegs. Mittlerweile bin ich leider schon wieder weniger draußen, weil es mir zu viele Serverprobleme gab. Ich werde aber morgen mal mit Inlinern rausgehen vielleicht macht es dann noch mehr spaß. Mein Highlight war als mein Freund und ich in der Stad waren und auf dem Kirchplatz 3 Pokéstops waren. Bei allen waren Lockmodule und schlussendlich haben wir dort knapp 30 Leute getroffen die Pokémon Go gespielt haben. Von jüngeren bis älteren war alles dabei. Schon cool wie das Spiel verbindet 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Es geht mir ähnlich wie dir. Allerdings wohne ich ziemlich ländlich, sodass wir immer erst ein wenig fahren müssen bis es sich in der nächsten Stadt lohnt. Die Serverprobleme sind doof. Als mein Datenvolumen leer war, ging das Spiel zwar noch, ist aber immer, wenn ich ein Pokémon gefangen hatte, abgestürzt. Das war manchmal wirklich ärgerlich. Ich finde auch beeindruckend, wie viele Leute man trifft, die es spielen. Wir haben auch eine Familie gesehen, bei der die Eltern und ihre Kinder zusammen auf Jagd gegangen sind. Das fand ich ziemlich lustig.

      Gefällt 1 Person

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