Verlagsvorstellung Flyfiction Fantasy Verlag

Verlagsvorstellung Flyfiction Fantasy Verlag

Hallihallo, ich hatte im März dieses Jahres die Möglichkeit, den Flyfiction Fantasy Verlag genauer kennenzulernen und ein Interview mit ihm zu führen. Der Verlag ist noch ziemlich jung und ich finde, sie machen alles richtig, wenn sie an Blogger herantreten, um bekannter zu werden. So ist auch dieses Interview entstanden. photo

Außerdem konnte ich ein Exemplar von ihrem Buch „Ettenna“ zur Rezension bekommen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es nicht fertiggelesen habe. Aber ich werde mich jetzt im Sommer versuchen zu disziplinieren und  es noch zu lesen. Bisher habe ich nicht mehr als 50 Seiten geschafft. Doch das tut jetzt nichts zur Sache. Hier kommt mein Interview mit dem Flyfiction Fantasy Verlag:

  1. Welche Zielgruppe versuchen Sie anzusprechen?

Wir konzentrieren uns auf E-Book-Leser zwischen 14 und 45 Jahre, also vorwiegend jüngere Menschen. „Junge Erwachsene“ und „All Age“ sind die Stichworte. Einige unserer Veröffentlichungen sind mehr Jugendbuch wie „Dscheiga – Bist du bereit für eine Mission?“, andere mehr für junge Erwachsene wie „Astarian – Liebe zum Feind“.

  1. Gibt es ein Verlagsmotto?

Unser früheres Credo war „Neue Fantasywesen, neue Fantasywelten“. Davon sind wir aber abgerückt, da wir der Ansicht sind, dass viele Leser aktuell gar nicht so sehr wirklich neue Welten wünschen, sondern eher Vertautes. Wir merken das auch an der Nachfrage. „Dscheiga“ und „Astarian“ bieten beide sehr viel neue Fantasy. Mehr nachgefragt sind aber unsere Werke „Éttenna – Mobbing an einer Magierschule“ und „Krieg der Sternzeichen – Die Liebe des Skorpions“.

  1. Werden Ihre Bücher bald auch in Buchhandlungen zu finden sein?

Wir fokussieren derzeit auf den Online-Handel. Unser Wunsch wäre es, die Bücher auch in die Buchhandlungen zu bringen, aber das kostet Zeit und wie Sie wissen, sind Plätze im stationären Buchhandel hart umkämpft. Derzeit investieren wir unsere Energie in die Online-Bekanntmachung. Wir sind noch nicht so weit, uns den stationären Buchhandlungen zu nähern.

  1. Was macht dieses gewisse Etwas aus, dass Sie fast zur Bedingung der Manuskriptannahme machen?

Eine gute und schwierige Frage. Um Missverständnissen vorzubeugen, machen wir mal klar, was es nicht (mehr) bedeutet: Es bedeutet nicht mehr, uns einfach ein Fantasybuch mit neuen Fantasywesen und neuen Fantasywelten vorzulegen. Ein paar neue Namen und neue Konzepte machen noch nicht ein interessantes Buch aus. Wiederum schaffen es andere Autoren, solche bekannten Wesen wie die Vampire immer noch originell genug abzuwandeln. Das „gewisse Etwas“ ist eher die Umschreibung für eine raffinierte Balance zwischen bewährten Erfolgskonzepten und dem originellen, neuen Touch. Obendrein muss das Werk uns noch in rein subjektiver Perspektive gefallen, denn auch wir haben unseren persönlichen Geschmack. Letztlich beschäftigt uns aber immer die Frage, warum wir ausgerechnet Buch X verlegen sollen. Da interessiert uns, welche Argumente der Autor vorbringt – oder ob er die Bewerbung nicht klugerweise sein lässt, wenn er keine weiß. Schwer haben es Werke der klassischen High Fantasy mit Elfen und Zwergen. Hier wird auch die Argumentation mit dem „gewissen Etwas“ schwierig. Ebenso beim 08/15-Vampirroman.

  1. Haben sich die Vorstellungen, wie es mit dem Verlag weitergeht, seit der Gründung gewandelt?

Ja, die Vorstellungen haben sich deutlich gewandelt. Einst wollten wir hauptsächlich „ganz neue Fantasy“ verlegen, mittlerweile stehen wir mehr auf dem Standpunkt „gut ist, was uns gefällt und sich verkauft“. Wir interessieren uns auch mehr für das Phantastik-Genre als Ganzes und für verwandte Genres wie Jugendbuch und Thriller. Es muss nicht mehr „große Fantasy“ sein.

Zudem wollten wir schon viel früher ein Verlag sein, der nicht nur die Werke der Verlagsmitglieder präsentiert, sondern wie ein richtiger Verlag auch fremde Autoren. Diese versuchen wir nun mit einem Wettbewerb zu finden:http://www.flyfiction-fantasy-verlag.de/wettbewerb.html . Wir freuen uns über eingesandte Manuskripte.

6. Auf welche Schwierigkeiten sind Sie gestoßen?

Es ist als kleiner Verlag und als neuer Autor schwer, Aufmerksamkeit zu erringen, da so viele andere interessante Literaturangebote ebenfalls die Aufmerksamkeit von Lesern und Autoren erfordern. Das ist einfach so. Schwer ist es ebenfalls, die richtigen Leser auf unsere Website und unsere Angebote zu locken. Wir wissen, dass wir bisher mehr eine Linie bei unserer Website und dem Blog gefahren sind, die vor allem verlagssuchende Autoren anzieht und „Autoren-Leser“ oder „onlineaktive kritische Leser“. Von den „normalen Lesern“ werden wir selten gefunden, so unser Eindruck. Diese findet man nicht so einfach. Ein anderer Punkt ist, dass Werbung nicht so gerne gesehen wird, solange man unbekannt ist.

  1. Gibt es Pläne für die Zukunft?

Unser Plan sieht vor, neue Autoren aufzunehmen und auch andere Genres als Fantasy zu verlegen.

  1. Beschäftigen Sie festangestellte Autoren? 

Nein, und das werden wir auch nicht tun. Andererseits sind wir bisher ein Selfpublishing-Verlag, dessen Autoren wiederum fest mit dem Verlag verbunden sind.

  1. Was können Sie jungen Autoren bieten?

Wir bieten ein kostenloses Lektorat, ein kostenloses Cover und die kostenlose Unterstützung beim Marketing. Auf neue Autoren kommen keinerlei Kosten zu. Wir sind zwar noch nicht das, was wir uns unter einem professionellen Verlag vorstellen, aber bezahlen sollen Autoren bei uns auch nichts.

  1. Wo ist Ihr Hauptsitz? Wo könnten sich Autoren mit einem Verlagsmitarbeiter treffen?

Wir pflegen derzeit keinen direkten Kontakt, sondern alles läuft über das Internet.

Ich hoffe, euch hat das Interview gefallen. Schaut auch mal auf der Verlagsseite vorbei, wenn ihr Fantasy oder Jugendbücher mögt. Bald gibt es dann auch die Rezension zu „Ettenna-Mobbing an einer Magierschule“, das allerdings noch auf meinem Handy als eBook schlummert.  Der Verlag betreibt ebenfalls einen WordPress-Blog. 🙂

Das Beitragsbild ist aus dieser Quelle. Das Bild des Verlagslogos ist aus dieser Quelle.
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2 Gedanken zu „Verlagsvorstellung Flyfiction Fantasy Verlag

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