Flavia de Luce #5 – Alan Bradley

Flavia de Luce #5 – Alan Bradley

Eine gelungene Fortsetzung der Reihe rund um die junge Chemikerin Flavia de Luce -„Schlussakkord für einen Mord“.

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Vielen Dank an blanvalet für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

Klappentext:

Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Tageslicht zu befördern. Aus dem Gras des Kirchenheiligen von Bishop’s Laces blickt iht der ermordete Kirchenorganist entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, warum trägt er eine groteske Gasmaske, und wieso hat der Täter die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?

Zuerst muss ich sagen, dass ich die Reihe schon seit Teil eins verfolge und dieses Buch wie eine Umarmung war, wie ein Zurückkehren zu alten Freunden.

Allerdings kann man das Buch auch einzeln lesen, da die Charaktere am Anfang vorgestellt werden. Das war auch für mich von Vorteil, da ich Teil vier vor über einem Jahr gelesen habe und mich in Bishop’s Lacey der Fünfziger Jahre nicht mehr so gut auskannte.

In Band fünf wird Flavia erwachsen. Sie ist zwar immer noch sympathisch arrogant, aber man merkt, dass sie weniger frech zu ihren Freunden und Bekannten ist.

Obwohl ich mit Chemie sonst nicht so viel anfangen kann, ist sie hier ein fester und wichtiger Bestandteil, jedoch nicht so dominierend wie in den vorherigen Bänden. Da hatte ich öfter mal Fragezeichen im Gesicht, bei „Schlussakkord für einen Mord“ nicht.

Die Beschreibungen sind sehr gut gemacht, ich konnte mir alles genau vorstellen.

Im fünften Band kommt es außerdem zu einer Vertiefung der Nebengeschichten. Allerdings will ich hier nicht zu viel verraten.

Und wow! Was war das für ein Ende! So einen unglaublichen Plot Twist hatte ich lange nicht. Aber auch hier: Lest selbst. 🙂

Einiges Manko ist, dass nur sehr langsam Spannung aufgebaut wird. Meist radelt Flavia umher und redet  mit dem Vikar oder anderen Dorfbewohnern.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung mit spannendem Krimi und einem unfassbaren Ende.

Man liest den ersten Band von Flavia de Luce wegen des Krimis oder weil man auf die wunderhübschen Cover aufmerksam geworden ist. Jeden weiteren liest man jedoch wegen der Charaktere und Flavias Beziehung zu ihnen.

Und nach diesem Ende brauche ich den nächsten Band!

P.S.: Wieder 2€ für die TicTac-Dose.

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12 Gedanken zu „Flavia de Luce #5 – Alan Bradley

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