Todesurteil

Todesurteil

Ein wunderbarer Krimi. Genau so, wie er sein muss.

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Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich.

Erstmal zum Inhalt:

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat … (Quelle: Klappentext)

Das Hörbuch lag schon sehr lange auf dem SuB (siehe Neuer Stoff! #4). Und jetzt bin ich endlich auf einer langen Autofahrt zum Hören gekommen. Und da haben wir auch schon das erste Positive: Man kann das Hörbuch auf sein Telefon laden und selbst beim Autofahren hören. Denn normalerweise wird mir beim Lesen während der Fahrt immer übel.

Allerdings nimmt ein Hörbuch auch viel Zeit in Anspruch, dieses dauerte 15 Stunden. Das Buch hätte ich in weniger als der Hälfte gelesen. Doch nun zur Geschichte.

Man trifft wieder auf Maarten Sneijder… entschuldigung, Maarten S. Sneijder… und ich habe ihn schon im ersten Band irgendwie liebgewonnen. Sneijder ist…nun ja… speziell, exzentrisch, eigentlich völlig unsympathisch. Aber er ist mal ein anderer Charakter, das gefällt mir.

Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen (einerseits der der BKA-Studentin Sabine Nemez aus Wiesbaden, bekannt aus „Todesfrist“ und andererseits der der Staatsanwältin Melanie Dietz aus Wien). Diese beiden Stränge werden dann relativ spät zusammengeführt, was erstmal Verwirrung nach sich zieht, weil man mit den vielen Fakten, Namen und Orten nicht mehr ganz hinterherkommt. Doch das Durcheinander wird schnell wieder klar, wenn man sich daran gewöhnt hat.

Es folgt ein kleiner Höhepunkt, eine Verhaftung und man fragt sich: War’s das jetzt schon? Kann das wirklich das Ende der langen Ermittlungen sein?

Natürlich nicht! Gruber schafft es, die Ermittlungen mit dem Leser zu verfolgen und immer wieder Überraschungen einzubauen. Und so kommt es am Ende dann zu einem Showdown, bei dem so gut wie alle Fragen geklärt werden. Einige nicht, doch das kann ich hier aus Spoilergefahr nicht schreiben.

Fazit:

Ein wirklich gut gelungener Krimi. „Todesurteil“ wird nicht das letzte Buch von Andreas Gruber für mich gewesen sein. Er ist meine Krimi-Entdeckung des Jahres (bzw. des letzten Jahres, da ich den ersten Teil in 2015 gelesen habe). Die Stimme von Achim Buch ist angenehm und ich bin beeindruckt, dass er so viele unterschiedliche Personen ohne Fehler sprechen kann.

Hier geht’s zu amazon.de (9,99€ für das Buch, 12,99€ für die CD)

P.S.: Wieder 2€ für die Pringles-Dose und ein Fortschritt auf der Roman-Landkarte (Österreich).

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5 Gedanken zu „Todesurteil

    1. Ich habe auch ziemlich lange gebraucht, weil es ja eben doch viel Zeit in Anspruch nimmt und man auch gern an der Geschichte dranbleiben möchte, wenn man einmal angefangen hat. Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören und danke für den lieben Kommentar! :9

      Gefällt 1 Person

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