Layers

Layers

Mein drittes Buch von Ursula Poznanski steht „Erebos“ und „Saeculum“ in nichts nach.

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Ich hatte mir „Layers“ am Mittwoch in Erfurt gekauft und es auch in Neuer Stoff! #7 angekündigt. Einen Tag später taucht es dann schon im Monatsrückblick März 2016 auf. Ich habe das Buch wirklich verschlungen…

Die Autorin Ursula Poznanski wurde in Wien geboren und war später Medizinjournalistin.

Ein kurzer inhaltlicher Überblick:

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt. (Quelle: amazon.de)

Das Cover spricht mit seinem Schichten-Aufbau eine ganz eigene Sprache.

Und der Text auf der Buchrückseite verrät mal wieder nicht viel.

Die Kapitel haben eine gute Länge und der Charakter von Dorian kann auch überzeugen. Er ist sympathisch und man kann sich gut in ihn hineinversetzen. Poznanskis Schreibstil ist meiner Meinung nach angenehm.

Und natürlich fehlt es auch nicht an unerwarteten Wendungen. Typisch für die Autorin.

Nur die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen, Stella bleibt als Charakter zu flach und die Romanze entwickelt sich so schnell, dass man es nicht ganz versteht. Insgesamt ging mir manchmal das Zeitgefühl verloren. Es ist aber auch möglich, dass ich die Zeitangaben auch einfach überlesen habe.

Das Buch konnte mich trotz kleiner Kritikpunkte begeistern, Ursula Poznanski zählt jetzt zu meinen Lieblingsautoren.

Ich bewundere ihre Art, den Leser immer wieder zu überraschen. Auch bei „Layers“ war das Ende ganz anders als erwartet. Die Autorin kann die Spannung halten, was ich bei vielen anderen Büchern von anderen Autoren vermisse.

Hier findet ihr das Buch auf amazon.de (14,95€)

P.S.: Wieder 2€ für die Pringles-Dose!

 

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6 Gedanken zu „Layers

  1. Das freut mich zu hören! Weil Ursula Poznanski gehört auch seit Erebos und Saeculum zu den von mir sehr geschätzten Autoren, aber ich hatte den Eindruck, dass die Kritik zu Layers eher negativer war. Ich werde es wohl einfach selbst lesen „müssen“. 😉

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, das stimmt schon. Die Kritiken waren ziemlich schlecht, vor allem am Ende hatten viele etwas auszusetzen. Aber ich finde es gelungen. Es ist zwar kurz und abrupt, aber jede weitere Seite wäre einfach sinnlos und nichtssagend gewesen. Lies es ruhig, ich fand’s gut 🙂

      Gefällt 1 Person

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