Die Geschichte des Regens

Die Geschichte des Regens

Ein wunderbares Buch über Lachse und das Leben, das seinesgleichen sucht.

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Diese Buch wurde mir von DVA als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

Der Autor Niall Williams wurde 1958 geboren und lebt heute in Irland.

Dieses Buch ist, um es mit den Worten des amazon-Nutzers wandablue zu formulieren, „Rosa. Dünn. Für Mädchen.“ 

So weit die These. Und jetzt werde ich euch zeigen, warum dieses Buch eins der besten war, das ich je gelesen habe.

Erstmal zum Inhalt:

Die neunzehnjährige Ruth leidet an Leukämie und darf ihr Bett nicht verlassen. So liegt sie in ihrem Zimmer hoch über dem Fluss Shannon, während der irische Regen unablässig auf das Dach prasselt, und liest sich durch die dreitausendneunhundertfünfundachtzig Bücher, die ihr Vater Virgil Swain ihr hinterlassen hat. Inspiriert von der Lektüre und ihrer eigenen überbordenden Fantasie lässt sie vor den Augen des Lesers ihre Ahnen aufmarschieren: Urgroßvater Absalom Swain, den Reverend, Großvater Abraham, der beim Stabhochsprung das Fliegen lernte, und schließlich ihre Eltern Virgil und Mary, die sich vornahmen, die unfruchtbarsten vierzehn Morgen Erde, die Westirland zu bieten hat, urbar zu machen.

Rosa: Es ist eindeutig blau, wie der Himmel und das Meer und der Shannon und der Regen.

Dünn: Es hat etwas mehr als 400 Seiten, ist also gerade an der Schwelle zum dicken Buch. Und wenn es um die Story geht: Ich habe noch nie ein Buch gehabt, das so viel sagt, indem es nichts sagt.

Für Mädchen: Entschuldigung, Emanzipation?! Und außerdem kenne ich auch Jungs, denen „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gefallen und sie zu Tränen gerührt hat.

Und doch ist dieses Buch viel mehr. Es ist das heutige Irland, von dem man denkt, es wäre stehengeblieben. Es ist eine Hommage an die Werke vieler bekannter und unbekannter Autoren, ja eine Hommage an die Literatur selbst. Das Cover ist wunderschön und endlich ist eine Story mal nicht vorhersehbar! Juchu! Die Charaktere sind interessant, da ich als Dorfkind irgendwie immer jemanden darin wiedererkenne.

Am Ende des Buchs hat man das Gefühl, dass alles einen Sinn ergibt und sich die kleinen Literaturpuzzleteile zu einem Ganzen zusammenfügen.

„Die Geschichte des Regens“ ist wie das Leben selbst, unerwartet, voller Überraschungen, manchmal langatmig, manchmal so spannend, dass man es nicht glauben kann.

Ich kann nur sagen: Lest es und denkt über euer Leben nach.

Hier findet ihr das Buch auf amazon.de (22,99€)

Hier geht’s zu meinem ersten Beitrag über dieses Buch, in dem ich (schon nach dem ersten Blick) über das Cover schwärmte.

P.S.: Wieder +2€ für die Pringles-Dose (Das hat es damit auf sich) und ein neues Land auf der Karte – Irland

Ich möchte hier niemanden verletzen oder in seiner Meinungsfreiheit einschränken. Deshalb ist das Widerlegen der Rezensionsmeinung von wandablue bitte als gestalterisches Mittel zu sehen.

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4 Gedanken zu „Die Geschichte des Regens

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